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ÖDP will Klara-Luisa Nett in den Landtag senden

Direktkandidatin im Wahlkreis 14 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Die Ökologisch-Demokratische Partei hat Klara-Luisa Nett aus Adenau als Kandidatin zur Landtagswahl nominiert. Die Mitglieder des Kreisverbandes der ÖDP wählten Klara Nett einstimmig zur Direktkandidatin. Die ÖDP stellt mit Klara Nett dem Wähler im Wahlkreis 14 (westlicher Kreis Ahrweiler) eine junge Kandidatin vor. Klara-Luisa Nett steht außerdem auf Platz 3 der Landesliste der ÖDP zur Wahl.

Klara-Luisa Nett ist 22 Jahre alt, studiert Wirtschaftspsychologie und vertritt die ÖDP seit der letzten Kommunalwahl im Stadtrat von Adenau. Hier bildet die ÖDP die zweitstärkste Partei hinter der CDU. Die ÖDP sieht sich auf vielen Gebieten als einzige Alternative zu den etablierten Parteien.

Sicherlich zum Erfolg der ÖDP bei den Kommunalwahlen trug auch die konsequente Haltung zur Energiewende bei. Als einzige Partei war die ÖDP für die Windenergienutzung im Adenauer Land, unter Beachtung der entsprechenden Abstände zu Wohngebieten und Naturschutzgebieten. Für Klara-Luisa Nett gibt es keinen anderen Weg, den Klimawandel mit unabsehbaren Folgen zu stoppen, als komplett und schnell die gesamte Energieversorgung auf erneuerbare Systeme umzustellen.

Denn auch die Flüchtlingsströme sind z.T. schon Ergebnis von Verteilungskämpfen um die Ressourcen Öl, Wasser und fruchtbaren Boden. Klara-Luisa Nett: „Deutschland ist faktisch ein Einwanderungsland. Wir haben die Verantwortung, Menschen eine neue Heimat zu bieten, die durch Kriege und Verfolgung elementarer Rechte beraubt sind.“ Sie ist aber auch davon überzeugt, dass die Kapazitäten in Deutschland gerade denen frei gehalten werden müssen, die in Not geraten sind.

Zu den lokalen Themen wie Nürburgring und Ausbau der A 1 stellt sie klar: „Die gigantischen Ausbauten am Ring waren nur möglich, weil die etablierten Parteien dahinter standen, viele Steuergelder in das Projekt flossen, die unternehmerische Planung und Vorsicht fehlen ließen. CDU-Landrat, CDU-Bürgermeister und CDU-Landtagsabgeordnete haben sich intensiv für den Ausbau engagiert, die Misswirtschaft der SPD-Landesregierung tat das Übrige zu der katastrophalen Entwicklung dazu.“

Der Lückenschluss der A 1 und andere neue Infrastrukturbauten hält sie angesichts der Kosten und der Umweltschäden wegen für nicht vertretbar. Ihrer Meinung nach würde ein solches Vorhaben die Region nicht als Tourismusziel attraktiver machen. Ob der A1 Lückenschluss den Wirtschaftsstandort tatsächlich stärken würde, hält sie für fraglich. Lastwagen würden auch weiterhin, aufgrund einer verfehlten Verkehrspolitik, durch die Eifeldörfer fahren. Vorrang vor dem Ausbau muss ihrer Ansicht nach der Erhalt von Straßen und Brücken haben.


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